Sie besteht in der chirurgischen Entfernung von Haut- und Fettüberschuss, um den Effekt des flachen Bauchs zu erzielen. Manchmal ist hierbei auch die Korrektur der geraden Bauchmuskel erforderlich, um die Bauchwände zu stärken. Der Bauch wird meist nach der Schwangerschaft oder nach einem beträchtlichen Körpergewichtsverlust schlaff. Im Rahmen der Baucheingriffe kann die Lage und Form des Nabels geändert oder ein Bauchbruch beseitigt werden.
Geschnitten wird rund um den Nabel sowie an der Obergrenze der Schambehaarung vom vorderen Darmbeinstachel bis zum gegenüber liegenden Stachel. Der Eingriff bezweckt die Entfernung der Haut-Fett-Falte vom unteren und mittleren Bauchbereich sowie die Korrektur der Bauchmuskulatur.
Eingriffsvorbereitung:
Erforderliche Untersuchungen: USG, grosses Blutbild
Eine Woche vor der Bauchdeckenstraffung sind acetylsalicylsäurehaltigen Medikamente (z.B. Aspirin) sowie blutgerinnungssinkende Mittel abzustellen. Zu empfehlen ist hingegen die Einnahme von Medikamenten, welche die Blutgerinnung fördern und Blutgefäße abdichten, z. B. Vitamin C.
Ab 14 Tage vor dem Eingriff bitte nicht rauchen, ab 4 Stunden vor dem Eingriff sind das Essen, Trinken, Kaugummi, Drops und Bonbons verboten.
Eingriffsbeschreibung:
Eingriffsdauer: 2-3,5 Stunden
Entlassung: 2-4 Tage nach dem Eingriff
Betäubung: Vollnarkose oder Lendenbetäubung
Heilungsverlauf:
Drainageentfernung 2-3 Tage nach dem Eingriff
Nahtentfernung 10-14 Tage nach dem Eingriff
Es ist erforderlich, über 30 Tage lang nach dem Eingriff spezielle Druckkleidung zu tragen. Die Kleidung wird bei der Kontrolluntersuchung abgelegt. Manchmal ist nach dem Eingriff eine Massageserie zur Straffung der Haut erforderlich.
Die Wiederkehr zur normalen Lebensaktivität ist nach 2-3 Wochen möglich, der voll Effekt ist nach ca. 3 Monaten sichtbar.